Predictive Analytics für den Großhandel

Aus Bestelldaten werden Besuchsgründe.

Acto liest jede Nacht Ihre ERP- und CRM-Daten, bewertet jeden Kunden mit eigens trainierten Machine-Learning-Modellen und lässt jedes Ergebnis von KI-Agenten auf Relevanz prüfen, bevor es Ihren Vertrieb erreicht. Heraus kommen wenige Signale mit hoher Trefferquote, jedes mit einer Begründung in einem Satz.

Vom Modell zum Besuchsgrund
Machine Learning
Sprachmodell
„Elektrofachhandel Südwest: Kabelkanäle anbieten.“
Umsatzrückgang
Auftragsrückgang
Wegfall von Produktkategorien
Wiederkauf ausgeblieben
Abwanderungsgefahr
Produktvorschläge
Produktbundle
Potenzieller Wiederkauf
Reaktivierung
Umsatzanstieg
Auftragsanstieg
Geringer Umsatz je Gruppe
Substitutsprodukte
Margenrückgang
Margenanstieg
Offenes Angebot
Kontaktfrequenz
Ein Besuchsgrund

Bestellt Kabelkanäle alle sechs Wochen. Seit neun Wochen kommt nichts.

So sieht ein Signal von Acto im Alltag aus. Eine einzelne Auftragszeile aus dem ERP, verfolgt bis zum Termin am Donnerstag.

01
Auftragszeile aus dem ERP
847392 · Kabelkanal 40×60 · 12 Stk. · 06.08.
02
Kennzahl
Bestellintervall dieses Kunden: 6 Wochen
03
Abweichung
9 Wochen ohne Bestellung
04
Signal
Wiederkauf ausgeblieben
05
Besuchsgrund
Am Donnerstag ansprechen, Befestigungsmaterial dazu anbieten
So kommt Acto zu diesem Besuchsgrund ↓
So entsteht ein Signal

Sieben Stufen von der Auftragszeile bis zum Besuchsgrund.

Acto ist gebaut wie ein Siebturm. Oben laufen alle Auftragszeilen hinein, jede Stufe misst, bewertet und ergänzt, unten kommen wenige Signale heraus. Was der Vertrieb zurückmeldet, fließt über die Rückführung wieder hinein.

Predictive Analytics im Vertrieb, Stufe 01: ERP- und CRM-Daten fließen jede Nacht in Acto einStufe 02: Aus Bestelldaten werden Kennzahlen wie Bestellzyklus und SegmentStufe 03: Machine-Learning-Modelle bewerten Abwanderungsrisiko und Cross-Selling-PotenzialStufe 04: Acto ergänzt Kontext aus CRM-Notizen, Feedback und HausregelnStufe 05: KI-Agenten prüfen jedes Signal auf RelevanzStufe 06: Signale mit Begründung gehen an Outlook, CRM und die Acto-AppStufe 07: Feedback aus dem Vertrieb fließt zurück in die Predictive Analytics
Acto Siebturm · Aufbau in sieben Stufen
Blatt 1/1
Stufe 01 · Einfülltrichter

Daten werden ins System geladen

Acto übernimmt, was in Ihren Systemen bereits liegt. Es entsteht kein neues führendes System und keine Doppelpflege.

Eingänge
Auftragspositionen
Artikel, Menge, Preis und Datum jeder Auftragszeile
Kundendaten
Stammdaten, Branche, Gebiet und Ansprechpartner
Produktdaten
Warengruppen, Sortiment und Konditionen
Besuchsberichte
aus dem CRM und aus der Acto-App
Anbindung
SAP
Microsoft Dynamics
Salesforce
und weitere, per Export, SFTP oder Datenbankzugriff
Wir empfehlen den Anschluss per Austauschserver. So bleibt das laufende ERP unberührt. Alle Integrationen
Stufe 02 · Messring

Algorithmen errechnen Kennzahlen

Eigens entwickelte Algorithmen übersetzen das Kaufverhalten in Kennzahlen auf Produktebene, gemessen an der eigenen Historie und an vergleichbaren Kunden.

Beispiel-Kennzahlen
Auszug
Saisonalität
Zyklische Muster, gegen die Vergleichsgruppe bereinigt.
Bsp.
Getränkehandel: Wetter und echtes Wachstum getrennt
Wiederbeschaffungsintervall
Erwartbarer Bestellzyklus je Kunde und Warengruppe.
Bsp.
bestellt alle 6 Wochen, überfällig nach 8
Segmentierung
Cluster nach Branche, Kaufverhalten und Sortiment.
Bsp.
Vergleichsgruppe für Cross-Selling
Trend
Bewegungen über rollierende Zeitfenster.
Bsp.
Warengruppe seit 3 Monaten rückläufig
Stufe 03 · Modellträger

Machine-Learning-Modelle bewerten Potenziale und Risiken

Machine-Learning-Modelle bewerten jeden Kunden, von der Abwanderungsprognose (Churn Prediction) bis zum Cross-Selling. Heraus kommt je Kunde eine Rangfolge nach Wahrscheinlichkeit und Ertrag.

Beispiel-Modelle
Auszug
Potenzial-Modelle
P1
Komplementär­produkte
Dübel gekauft, Bohrer fehlen.
P2
Cross-Selling nach Verhaltensmuster
Ähnliche Kunden kaufen mehr.
P3
Mengen­abweichung
Viele Schrauben, kaum Muttern.
P4
Margenstärkere Produkte
Profitablere passende Alternative.
P5
Reaktivierung
Früher bezogen, heute nicht mehr.
Risiko-Modelle
R1
Abwanderungs­risiko
Wahrscheinlichkeit je Kunde.
R2
Rückgangs­signale
Warengruppen brechen weg.
Training
Jedes Vorhersagemodell lernt nur aus den Daten Ihres Hauses, ohne personenbezogene Daten.
Stufe 04 · Kontextleitung

Acto bereitet zusätzlichen Kontext auf

Parallel sammelt Acto, was nicht in den Bestelldaten steht. Texte wie CRM-Notizen bereitet ein Sprachmodell (LLM) auf.

Kontextquellen
Aufbereitung
ERP-Zusatzdaten
Preise, Produktinfos, Konditionen
direkt aus dem ERP
CRM-Kontext
Notizen, E-Mails, Besuchsberichte
Zusammenfassung per Sprachmodell
Signal-Feedback
Was war relevant, was nicht und warum
Feedback und Sprachmodell
Hausregeln
Prioritäten, Ausschlüsse, Geschäftslogik
Konfiguration und Sprachmodell
Nutzereinstellungen
Vorgaben für die Ansprache
Konfiguration
Stufe 05 · Feinsieb · das Nadelöhr

KI-Agenten prüfen Relevanz und gewichten Empfehlungen

Die Agenten legen Modellergebnis und Kontext nebeneinander. Was gerade keine Handlung rechtfertigt, bleibt im Sieb hängen.

Prüfschritte je Signal
1
Relevanzprüfung
Jetzt relevant? Termin schon geplant? Kürzlich abgelehnt?
2
Feedback-Abgleich
Feedback fließt als Kontext in die nächste Bewertung des Kunden ein.
3
Hausregeln
Ihre Ausschlüsse, Prioritäten und Geschäftslogiken greifen.
4
Begründung
Das Ergebnis wird zu einer Empfehlung in einem Satz verdichtet.
Priorisierte Signale je Kunde
nach Dringlichkeit und Potenzial, weiter an Stufe 06
Stufe 06 · Verteiler

Acto stellt die Signale bereit

Jedes Signal kommt mit Begründung dort an, wo der Vertrieb ohnehin arbeitet, jeden Morgen oder direkt vor dem Termin.

Besuchszettel · Beispiel
Do · 10:30
Wiederkauf ausgeblieben
Elektrofachhandel, Gebiet Südwest
Warum heute?

Bestellt Kabelkanäle alle 6 Wochen. Die letzte Bestellung liegt 9 Wochen zurück.

Beim Termin ansprechen

Kabelkanäle nachbestellen, Befestigungsmaterial dazu anbieten.

Angesprochen
Nicht relevant, weil …
Kanäle
Outlook
Seitenleiste neben Mail und Kalender
CRM
Dynamics 365, SAP C4C, Salesforce
Web und mobil, direkt vor dem Kundengespräch
Stufe 07 · Rückführung

Rückmeldungen fließen zurück ins System

Was im Vertrieb passiert, geht in den nächsten nächtlichen Durchlauf ein.

Besuchszettel · Rücklauf
Do · 11:05
Elektrofachhandel, Gebiet Südwest
Angesprochen
Nicht relevant, weil …
Notiz, eingesprochen nach dem Termin

„Kabelkanäle bestellt. Will das Sortiment um Bohrer erweitern, im Frühjahr nochmal fragen.“

→ Geht heute Nacht als Besuchsbericht zurück in Stufe 01
Takt
Jede Nacht. Jeder Datenimport startet einen vollen Bewertungslauf.
Signalkatalog

Vier Gruppen von Signalen,
und es kommen laufend neue dazu.

Die Signale werden gegen die eigene Kundenhistorie und, wo es passt, gegen vergleichbare Kunden gerechnet. Eine Auswahl je Gruppe:

01Abwanderung und Risiko

Beispiele
Umsatzrückgang
Umsatz fällt gegenüber Vergleichszeiträumen ab.
Wiederkauf ausgeblieben
Der übliche Bestellzyklus wird überschritten, gesamt oder je Produkt.
Abwanderungsgefahr
Ein Modell misst Bestellmengen und ausbleibende Käufe an der eigenen Historie und am gesamten Kundenstamm.

02Umsatzpotenziale

Beispiele
Produktvorschläge
Der Vergleich mit ähnlichen Kunden zeigt, was im Warenkorb fehlt.
Potenzieller Wiederkauf
Der Zyklus läuft ab, bevor der Kunde selbst bestellt.
Reaktivierung
Inaktiver Kunde mit hoher Reaktivierungschance, samt Produktvorschlag.

03Margen

Beispiele
Margenrückgang
Der Deckungsbeitrag sinkt gegenüber Vergleichszeiträumen.
Margenanstieg
Der Deckungsbeitrag steigt gegenüber Vergleichszeiträumen.

04Prozess und Betreuung

Beispiele
Offenes Angebot
Angebot ohne Auftrag, oder Auftrag ohne die angebotenen Positionen.
Kontaktfrequenz
Der übliche Kontaktrhythmus zu einem Kunden reißt ab.
Gemessen
92%

der ausgespielten Signale markiert der Vertrieb bei Schäfer Shop als relevant.

Der Grund ist unsere einzigartige Kombination aus Algorithmen, Feedback und echtem Unternehmenskontext, die sich ständig weiterentwickeln.

Kontext

Erst der Kontext macht Daten bedeutsam.

Die Bestelldaten zeigen, was passiert. Das Warum steht oft in Besuchsberichten, im Wissen Ihres Vertriebs und in den Regeln Ihres Hauses. Acto führt beides zusammen, bevor ein Hinweis beim Außendienst ankommt.

Beispiel · Gastronomiekunde Siebert
Stufen 04 und 05
Bestelldaten · ERP
Bestellungen seit drei Wochen bei null
Signal: Wiederkauf ausgeblieben
Besuchsbericht
„Betriebsferien bis Mitte des Monats angekündigt“
Eingesprochen nach dem letzten Besuch
Hausregel
Sommerloch ist in der Gastronomie kein Warnsignal
Von Ihrem Vertrieb festgelegt
Kontext
Mit Kontext
Siebert bestellt seit drei Wochen nichts. Kein Alarm: Betriebsferien bis Mitte des Monats.
Erinnerung am ersten Tag nach den Ferien
Ohne Kontext
„Siebert droht abzuwandern. Bitte sofort anrufen.“
Vertrieb: nicht relevant
Fehlalarm: ein Anruf mitten in den Betriebsferien
Schnitt
Was Acto rechnet

Innen: sieben Stufen Rechenarbeit.

Algorithmen, Machine-Learning-Modelle und KI-Agenten rechnen jeden Kunden durch, bevor ein Signal den Vertrieb erreicht.

Technische Zeichnung der Predictive Analytics von Acto: sieben Stufen vom Datenimport bis zum Rückfluss
Stückliste
  1. 01
    Datenimport
    Bestell-, Kunden- und Produktdaten
  2. 02
    Kennzahlen
    Algorithmen
  3. 03
    Risiken und Potenziale
    Machine Learning
  4. 04
    Kontext
    Sprachmodell (LLM)
  5. 05
    Reasoning
    KI-Agenten
  6. 06
    Ausgabe
    Outlook, CRM, Acto-App
  7. 07
    Rückfluss
    Rückmeldungen aus dem Vertrieb
Ansicht
Was der Außendienst sieht

Außen: zwei Minuten bis zum Termin.

Davon sieht der Außendienst nur das Ergebnis: welcher Kunde, warum, was ansprechen. In Outlook, im CRM oder in der Acto-App.

Zur Außendienst-App
Acto-App auf dem Smartphone: Gesprächsleitfaden für Weber GmbH mit einem Risiko und einer Chance
FAQ

Häufige Fragen zu Daten und Technik.

  • Was ist Predictive Analytics im Vertrieb?

    Predictive Analytics im Vertrieb sagt aus vorhandenen Verkaufsdaten voraus, welche Kunden abzuwandern drohen, welche bald nachbestellen müssten und wo Cross-Selling-Potenzial liegt. Acto rechnet das jede Nacht auf Ihren ERP- und CRM-Daten und gibt dem Vertrieb zu jedem Treffer eine kurze Begründung mit.

  • Was unterscheidet Acto von einem CRM oder BI-Dashboard?

    Ein CRM speichert, was passiert ist, ein Dashboard zeigt es an. Beides muss jemand selbst auswerten. Acto rechnet selbst, prüft die Ergebnisse auf Relevanz und meldet sich mit wenigen Hinweisen dort, wo der Vertrieb ohnehin arbeitet: in Outlook, im CRM oder in der Acto-App.

  • Wie lange dauert es bis zu den ersten Signalen?

    Acto ist in 4 bis 6 Wochen produktiv. Ihre IT richtet einmal den Datenzugang ein, meist per Export oder Austauschserver, das dauert rund drei Tage. Danach laufen die Modelle jede Nacht automatisch.

  • Ist das ein Sprachmodell mit anderem Anstrich?

    Sprachmodelle arbeiten dort, wo Text im Spiel ist: beim Aufbereiten von CRM-Notizen, in der Relevanzprüfung der KI-Agenten und beim Formulieren der Begründung. Ob ein Kunde abrutscht oder Potenzial hat, berechnen Machine-Learning-Modelle auf Ihren Transaktionsdaten.

  • Wie sagt Acto Kundenabwanderung vorher?

    Ein eigenes Machine-Learning-Modell schätzt für jeden Kunden die Wahrscheinlichkeit, dass er abwandert (Churn Prediction). Es wertet Bestellmengen und ausbleibende Käufe aus und misst den Kunden an seiner eigenen Historie und an Ihrem gesamten Kundenstamm. Bevor daraus ein Hinweis wird, prüft Acto den Kontext. Hat der Kunde zum Beispiel Betriebsferien angekündigt, bleibt der Alarm aus.

  • Woher weiß Acto, was in unserer Branche normal ist?

    Die Merkmale sind auf Großhandelslogik gebaut: Wiederbeschaffung, Sortimentsstruktur, Saisonalität. Jeder Kunde wird an seiner eigenen Historie gemessen und, wo es passt, an vergleichbaren Kunden aus Ihren Daten, gruppiert nach Branche, Einkaufsvolumen und Bestellfrequenz.

  • Was passiert, wenn unser Vertrieb ein Signal für falsch hält?

    Er lehnt es ab und nennt den Grund. Die Ablehnung gilt nur für diesen einen Kunden, und der Grund fließt als Kontext in dessen nächste Bewertung ein.

  • Was passiert, wenn wir das ERP wechseln?

    Der Übergang ist fließend. Acto läuft auf dem bisherigen System weiter und wird nach der Migration einmal auf das neue ERP umgestellt. Ein zweites Datenprojekt mitten in der Migration entsteht dabei nicht.

  • Wo liegen unsere Daten, und wer sieht sie?

    Ihre Daten werden in Frankfurt gespeichert und DSGVO-konform verarbeitet. Die Sprachmodelle laufen in Rechenzentren innerhalb der EU. Die Vorhersagemodelle werden ausschließlich auf den Geschäftsdaten Ihres Hauses trainiert, ohne personenbezogene Daten und ohne Vermischung mit anderen Kunden. Die Sprachmodelle sind allgemeine Modelle und werden nicht mit Ihren Daten nachtrainiert.

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Unsere Kunden messen mehr Umsatz pro Außendienst-Mitarbeiter.

Großhändler, die mit Acto arbeiten, steigern ihren Umsatz pro Außendienstler durch mehr Up- und Cross-Selling, weniger Abwanderung und mehr Zeit beim Kunden.

Böllhoff: gemessen gegen Nicht-Nutzer im Pilotprojekt. Plate: dazu 35 % weniger Zeit zwischen zwei Bestellungen.