Welches CRM im Großhandel? Tools & Alternativen im Vergleich
Zusammenfassung
- Im Großhandel kommt der Großteil des Umsatzes aus dem Bestand. Klären Sie deshalb vor der Systemwahl, ob Sie ein Werkzeug für Neukunden-Pipelines oder für die Betreuung Ihrer Bestandskunden brauchen.
- Salesforce, Microsoft Dynamics 365, SAP Sales Cloud und HubSpot sind starke CRMs für Pipeline, Kontakte und Dokumentation. Die Frage, welche Kunden diese Woche Aufmerksamkeit brauchen, beantworten sie im Bestandsgeschäft nur mit viel Eigenarbeit.
- Acto ist kein CRM. Für kleinere Vertriebsorganisationen ist es eine schlanke Alternative zum CRM, für größere eine Seitenleiste im bestehenden CRM. Es wertet ERP- und CRM-Daten aus und zeigt dem Außendienst, welche Kunden Potenzial oder ein Abwanderungsrisiko haben.
- Transparenzhinweis: Acto ist einer der Anbieter in diesem Vergleich.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
| System | Passt für |
|---|---|
| Salesforce Sales Cloud | größere Häuser mit komplexen, pipelinegetriebenen Prozessen |
| Microsoft Dynamics 365 Sales | Unternehmen, die in Outlook und Teams arbeiten |
| SAP Sales Cloud | SAP-zentrierte Häuser mit Fokus auf Aufträge und Konditionen |
| HubSpot | Einstieg und Neukundengewinnung mit kleinem Budget |
| Acto | Großhändler, die Bestandskunden proaktiv betreuen wollen, mit oder ohne CRM |
Montag, 7:40 Uhr, Parkplatz vor einem Malerbetrieb. Der Außendienstler hat heute noch fünf Termine, und im CRM steht zu diesem Kunden ein Besuchsbericht vom Frühjahr. Dass der Betrieb seit Juli keine Grundierung mehr bestellt, steht im ERP, und für die Suche dort fehlt zwischen zwei Terminen die Zeit.
Laut der Acto-Studie „Vertrieb im Großhandel 2026“ betreut ein Außendienstler im Großhandel im Schnitt 247 Kunden, der Median liegt bei 175 (Angaben aus 106 Unternehmen, Gesprächsauswertung und Typeform-Umfrage, 2024 bis 2026). Bei dieser Menge entscheidet eine Frage über das richtige System: Hilft es dem Außendienst, die richtigen Kunden zu finden, oder will es vor allem gefüttert werden?
Warum bringt ein Standard-CRM im Großhandel oft weniger, als es kostet?
Klassische CRMs sind für Neukunden-Pipelines gebaut: Lead, Angebot, Abschluss. Im Großhandel bestellt der Kunde oder er bestellt nicht, über tausende Artikel und hunderte Kunden hinweg. Dort dokumentiert ein CRM meist nur, statt zu zeigen, wo Umsatz liegt.
Pascal Salmen, Mitgründer von Acto, hat es auf LinkedIn so zugespitzt:
Das CRM-Konzept entstand in Branchen wie Software, Telekommunikation und Versicherungen, deren Vertrieb Leads in Abschlüsse verwandelt. Der Großhandel hat es übernommen, obwohl sein Geschäft über Bestellrhythmen, Sortimentslücken und Wiederkäufe läuft. Der Außendienst trägt Besuchsberichte ein und bekommt dafür nichts zurück.
In unserer Gesprächsauswertung zeigt sich das deutlich: In 49 % von 182 Gesprächen mit Großhändlern wird das CRM im Außendienst kaum oder gar nicht genutzt, gut genutzt nur in 8 % (2024 bis 2026, nicht repräsentativ).
„Salesforce nutzen wir seit Jahren wirklich überhaupt nicht zu unserem Vorteil, sondern als reine Dokumentation als Zeitaufwand.“
– Vertriebsleiter, B2B-Kaffee- und Vending-Anbieter, Kundengespräch, 2026
In kleineren Häusern hören wir oft, dass die Auftragserfassung im ERP faktisch das CRM ist. Und wo der Markt stagniert (der BGA rechnet für 2026 mit nominal 1,2 und real nur 0,7 Prozent Umsatzplus im Großhandel, laut BGA-Prognose), liegt der schnellste Hebel im eigenen Bestand.

Wie haben wir die Systeme bewertet?
Wir messen jedes System daran, ob es im Bestandsgeschäft den Außendienst entlastet und zeigt, welche Kunden jetzt Betreuung brauchen. Grundlage sind unsere Gespräche mit Großhändlern, öffentliche Nutzerbewertungen und Anbieterseiten; eigene Langzeittests der Wettbewerber haben wir nicht durchgeführt. Preise vergleichen wir bewusst nicht: Listenpreise sagen bei CRMs wenig über die Gesamtkosten aus. Die Nutzerstimmen sind nicht für alle Systeme gleich vollständig: Für Salesforce liegt eine belegte Nutzerkritik vor, für SAP ein Nutzerlob, für Dynamics eine aggregierte Bewertung und für HubSpot aggregierte Bewertungen sowie eine Nutzerkritik. Belegtes Nutzerlob und Nutzerkritik liegen damit nicht für jedes System vor.
- Bestandskunden-Fokus: Priorisiert das System, oder dokumentiert es nur?
- Aufwand für den Außendienst: Wie viel muss getippt werden, und wo wird das System genutzt?
- Anbindung an ERP und Outlook, Einführung und Akzeptanz im Team.
Welches System passt zu welchem Bedarf? Der Vergleich
Für komplexe Pipelines passt Salesforce, für Microsoft-Häuser Dynamics 365 Sales, für SAP-zentrierte Betriebe SAP Sales Cloud, für einen günstigen Einstieg HubSpot und für proaktive Bestandskundenbetreuung Acto.
| System | Am besten für | Was es unterscheidet |
|---|---|---|
| Salesforce Sales Cloud | komplexe Pipelines in größeren Häusern | sehr konfigurierbar, großes App-Ökosystem |
| Microsoft Dynamics 365 Sales | Häuser im Microsoft-Umfeld | nah an Outlook und Teams |
| SAP Sales Cloud | SAP-zentrierte Organisationen | direkte Anbindung an SAP-Aufträge und Konditionen |
| HubSpot | Einstieg und Neukundengewinnung | kostenlose Basisversion, einfache Bedienung |
| Acto | Bestandskundenbetreuung im Großhandel | priorisiert Kunden aus ERP-Daten, Besuchsbericht per Sprache ins CRM |
Salesforce Sales Cloud
Salesforce Sales Cloud ist eine hochkonfigurierbare Plattform für Teams, die Opportunities durch mehrstufige Prozesse steuern. Großhändlern mit eigenem Projekt- oder Key-Account-Geschäft bildet sie komplexe, pipelinegetriebene Prozesse ab.

Zu den Kernfunktionen zählen Pipeline-Management, Forecasting, Workflow-Automatisierung, die KI-Funktionen von Agentforce und der App-Marktplatz AppExchange. Die Stärke liegt in der Konfigurierbarkeit und im breiten Ökosystem.
Mögliche Schwächen: Einführung und Anpassung brauchen oft externe Beratung. Ein Rezensent im AWS Marketplace nennt das Produkt zu teuer für den Nutzen und schwer zu bedienen, besonders bei Änderungen und Reports (Januar 2026). In Gesprächen mit größeren Großhändlern erleben wir Salesforce häufig als Dokumentationssystem.
Am besten, wenn Sie komplexe, pipelinegetriebene Vertriebsprozesse mit vielen Beteiligten abbilden und Budget für Einführung und Betreuung haben.
Microsoft Dynamics 365 Sales
Dynamics 365 Sales ist das CRM von Microsoft und liegt nah an Outlook, Teams und Microsoft 365. Wer im Haus ohnehin dort arbeitet, nutzt die Verzahnung mit Outlook und Teams für Kundendaten.

Kernfunktionen sind Lead- und Opportunity-Management, der Copilot-Assistent, der Sales Accelerator und die Anbindung an LinkedIn Sales Navigator. Die Stärke liegt in der Nähe zu den Werkzeugen, die der Außendienst täglich nutzt.
Mögliche Schwächen: Copilot-Funktionen und Forecasting gibt es erst in höheren Editionen, und eine Übersicht nennt 3,8 von 5 Punkten auf G2 bei über 1.600 Bewertungen. Für die Einführung braucht es meist einen Implementierungspartner.
Am besten, wenn Ihr Haus in Microsoft 365 lebt und Vertrieb und Innendienst dieselbe Oberfläche teilen sollen.
SAP Sales Cloud
SAP Sales Cloud ist die Vertriebslösung für Häuser, deren Aufträge, Preise und Konditionen ohnehin in SAP liegen. Daten aus S/4HANA oder ECC lassen sich über die Integration anbinden.

Kernfunktionen sind Lead- und Opportunity-Management, Angebots- und Vertragsmanagement sowie die Integration mit S/4HANA und ECC. Ein SAP-Berater hebt hervor, wie leicht Vertriebler Leads anlegen und wie direkt die Anbindung an S4 oder ECC läuft.
Mögliche Schwächen: Das Preismodell ist auf Konzerne ausgerichtet, und der Implementierungsaufwand ist hoch, was kleinere Teams abschreckt.
Am besten, wenn Ihre Prozesse SAP-zentriert sind und der Vertrieb direkt auf Konditionen und Auftragsdaten zugreifen soll.
HubSpot
HubSpot hat den niedrigsten Einstieg: Die Basisversion ist kostenlos, Pipeline und Bedienung sind schnell verstanden. Wir nutzen HubSpot im eigenen Vertrieb und sind zufrieden damit, weil unser Geschäft eine Neukunden-Pipeline hat. Genau diese Logik trägt im Großhandel nicht.

Kernfunktionen sind Deal-Pipeline, E-Mail-Sequenzen, Reporting, der KI-Assistent Breeze und die Anbindung an Marketing und Service. Auf G2 kommt HubSpot auf 4,4 von 5 Punkten, auf Capterra auf 4,5 und auf OMR Reviews auf 4,3 (Auswertung von 2026).
Mögliche Schwächen: Der Kostensprung zu Professional und Enterprise ist deutlich, und externe Daten wie ERP-Bestellungen sind schwer anzubinden. Ein Rezensent beschreibt den Einstieg auf OMR Reviews so: „Der HubSpot Sales Hub kann anfangs ganz schön überwältigend sein... Wer versucht, das System nebenbei zu lernen, verliert schnell den Überblick.“
Am besten, wenn Sie mit kleinem Budget starten und vor allem Neukunden gewinnen wollen.
Acto: die für den Großhandel gebaute Alternative zum CRM
Acto ist eine KI-Vertriebssoftware für den Großhandel. Sie wertet die Bestelldaten aus ERP und CRM aus und sagt dem Außendienst, welche Kunden diese Woche einen Besuch oder Anruf brauchen und worüber er sprechen sollte. Eine Neukunden-Pipeline verwaltet Acto nicht. Größere Großhändler betten Acto als Seitenleiste in ihr bestehendes CRM ein und nutzen es zusätzlich in Outlook. Kleinere Vertriebsorganisationen, die schlank arbeiten wollen, setzen Acto statt eines CRM ein.

Die Signale erscheinen als Seitenleiste dort, wo der Vertrieb ohnehin arbeitet.
Acto vergleicht den Umsatz jedes Kunden über 1, 3 und 6 Monate und den üblichen Bestellabstand je Kunde und Artikel. Bestellt ein Kunde ein Produkt zum Beispiel sonst alle drei Monate und nach vier Monaten noch nicht, wird daraus ein Hinweis. Den Besuchsbericht spricht der Außendienst nach dem Termin im Auto ein, daraus entstehen Notiz und Aufgaben im CRM (so funktioniert Voice-to-CRM).
- Tägliche Priorisierung nach Abwanderungsrisiko, fälligem Wiederkauf und Cross-Sell-Potenzial
- Gesprächsvorbereitung per App oder Sprache, auch während der Fahrt
- Seitenleiste in Salesforce, Dynamics, SAP und Outlook, dazu eine mobile App
Stärken: Acto ist für Großhandelslogik mit vielen Artikeln und Bestandskunden gebaut und läuft in den Werkzeugen, die das Team schon nutzt. Beim Bürobedarfs-Großhändler Plate stieg der Umsatz bei den Nutzern im Pilotteam um 10 %, die Zeit zwischen Bestellungen sank um 35 %. Bei Schäfer Shop markiert der Vertrieb 92 % der Signale als hilfreich. In unseren veröffentlichten Referenzprojekten lag das Umsatzplus zwischen 5,4 % (Hitado, Pilotgruppe) und 11,2 % (Schäfer Shop).
Mögliche Schwächen: Acto ersetzt keine Stammdatenhaltung und hat weder Lead-Scoring noch Marketing-Automation. Die Empfehlungen sind nur so gut wie die Daten im ERP. Öffentliche Nutzerbewertungen auf den großen Plattformen haben wir nicht gefunden.
Einführung: Acto dockt an das bestehende ERP an. Bis zum Start vergehen in der Regel vier bis sechs Wochen, abhängig von Systemlandschaft und Datenqualität, und die IT ist dabei zwei bis drei Tage beschäftigt.
Am besten, wenn Ihr Außendienst hunderte Bestandskunden betreut, Sie keine weitere Eingabemaske einführen wollen und Ihr CRM bleiben oder gar nicht erst kommen soll.
Welche Anforderungen stellt der Großhandel an ein CRM?
Ein System für den Großhandel muss Bestandskunden priorisieren, die Artikel- und Bestelllogik aus dem ERP lesen und dort laufen, wo der Außendienst arbeitet: im Auto, auf dem Handy, in Outlook. Pipeline-Funktionen sind dafür zweitrangig.
Rein rechnerisch kommt ein Außendienstler im Großhandel bei rund sechs Besuchen am Tag und 176 Außendiensttagen auf rund 1.000 Besuche im Jahr. Jeden seiner 247 Kunden sieht er damit rund viermal im Jahr, beim Median von 175 Kunden knapp sechsmal (eigene Rechnung der Acto-Studie). Wer bei vier Kontakten im Jahr nach starrem Turnus fährt, steht beim Kunden mit Bestellpause oft erst, wenn der schon woanders kauft.
Geplant wird trotzdem meist aus dem Kopf: In 47 % von 186 Gesprächen planen Großhändler Besuche nach Bauchgefühl oder Erfahrung, nur in 8 % mit dem CRM, also sechsmal so oft (2024 bis 2026, nicht repräsentativ, Mehrfachnennungen möglich). Am Team liegt das nicht, denn niemand ermittelt nebenbei Bedarfe über zehntausende Artikel. Dabei kostet es je nach Branche laut Harvard Business Review (Gallo, 2014) fünf- bis 25-mal so viel, einen Kunden zu gewinnen, wie einen bestehenden zu halten.

Dazu kommt das Wissen in den Köpfen. Laut unserer Studie haben 73 % der Außendienstler im Großhandel über zehn Jahre Berufserfahrung (Profilstichprobe, 177 Außendienstler, Stand KW 40/2026, nicht repräsentativ), und eine Stelle für Kaufleute im Groß- und Außenhandel ist laut Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit im Median erst nach 85 Tagen besetzt (2024: 93).
Akzeptanz ist die letzte Hürde. Vertriebssoftware wird im Büro gekauft und im Auto benutzt, und jede zusätzliche Pflichtmaske erlebt der Außendienst als Fremdbestimmung (warum Besuchsberichte kaum genutzt werden). Weitere Gespräche zur Vertriebsarbeit im Großhandel und Direktvertrieb finden Sie im Revenue Signals Podcast.
Wo gewinnen die großen CRM-Anbieter?
Die großen CRMs gewinnen überall dort, wo Prozesse, Pipeline und Stammdaten im Mittelpunkt stehen. Salesforce bildet komplexe Vertriebsprozesse ab und lässt sich über sein Ökosystem erweitern. Dynamics punktet mit der Microsoft-Einbindung, SAP mit der Nähe zu Aufträgen und Konditionen, HubSpot mit Bedienbarkeit und Einstiegspreis.
Acto gewinnt dort nicht. Für Neukunden-Pipelines, Marketing-Automation und die saubere Haltung von Kontaktdaten sind die CRMs die bessere Wahl.
Nicht für Sie: Wann ein Bestandskunden-Werkzeug nicht die Antwort ist
Ist Ihr Geschäft wirklich pipelinegetrieben, etwa Projektgeschäft mit langer Neukundenanbahnung, ist ein klassisches CRM die bessere Basis. Bei einem kleinen Kundenstamm, den zwei Außendienstler im Kopf behalten, lohnt sich systematische Priorisierung kaum.
Sind die ERP-Daten lückenhaft, etwa ohne saubere Warengruppen oder Kundenzuordnung, liefert keine Auswertung brauchbare Hinweise. Und wenn das Team keine Veränderung mittragen will, löst auch das beste Werkzeug das Problem nicht.
Fazit: Welches System passt zu wem?
Die richtige Frage vor jedem CRM-Projekt lautet: Welche Rolle soll unser CRM in fünf Jahren spielen, und wo entsteht der Umsatzbeitrag, den es heute nicht liefert? Aus unserer Sicht bringt ein CRM im Großhandel oft weniger, als es kostet, solange es den Außendienst nur dokumentieren lässt.
| Ihr Bedarf | Passende Wahl |
|---|---|
| komplexe, pipelinegetriebene Prozesse | Salesforce Sales Cloud |
| Arbeit in Outlook und Teams | Microsoft Dynamics 365 Sales |
| SAP-zentrierte Systeme | SAP Sales Cloud |
| günstiger Einstieg, Neukundenfokus | HubSpot |
| Bestandskunden proaktiv betreuen, wenig Eingabe | Acto, als Seitenleiste im CRM oder ohne CRM |
Acto ersetzt das CRM nicht zwangsläufig, beides lässt sich kombinieren. Mehr zum Thema finden Sie im Guide zum Großhandelsvertrieb und zum datenbasierten Bestandskundenmanagement.
So setzen Sie Bestandskundenbetreuung mit Acto um
Acto liest die Daten aus Ihrem ERP und CRM und gibt dem Außendienst jeden Morgen eine kurze Liste der Kunden, die jetzt Aufmerksamkeit brauchen. Im Gespräch klären wir, welche Datenquellen Sie haben und wie Acto sich in Ihren Außendienst-Alltag einfügt.
- Kunden priorisieren nach Bestellpause, Umsatzrückgang und Sortimentslücke
- Gespräche vorbereiten per App oder Sprache im Auto
- Besuchsberichte einsprechen, Notizen und Aufgaben landen automatisch im CRM
Häufige Fragen
Ist ein normales CRM für den Handel auch für Großhändler geeignet?
Für Kontakte, Pipeline und Dokumentation ja. Für die Frage, welcher von hunderten Bestandskunden gerade weniger bestellt oder eine Warengruppe nicht mehr kauft, braucht es die Auswertung der ERP-Daten. Genau die liefert ein Standard-CRM nur mit viel Eigenarbeit.
Sind SAP und CRM das Gleiche?
Nein. Das ERP, etwa SAP S/4HANA, ist die Quelle für Aufträge, Preise, Bestände und Konditionen. Ein CRM verwaltet Kontakte und Vertriebsaktivitäten; SAP bietet dafür mit der SAP Sales Cloud ein eigenes Produkt an.
Was mache ich, wenn mein Außendienst das CRM schlicht nicht pflegt?
Dann prüfen Sie zuerst, was der Außendienst für die Pflege zurückbekommt. Wer nur Daten liefert, aber keine Hinweise für den nächsten Besuch erhält, tippt nicht. Spracheingabe nach dem Termin und konkrete Empfehlungen ändern das Verhältnis von Aufwand und Nutzen.
Welches CRM hat die beste mobile App für den Außendienst?
Alle vier großen CRMs in diesem Vergleich bieten mobile Apps. Für den Außendienst entscheidet aber weniger die App selbst als ein paar Fragen aus dem Alltag: Kann ich nach dem Termin einsprechen statt tippen? Sagt mir die App morgens, welche Kunden heute dran sind? Und nutzt mein Team sie im Auto, ohne dass es jemand verlangt? Testen Sie das mit drei Außendienstlern einen Tag lang im Gebiet, nicht in der Demo. Acto bringt eine eigene App für iOS, Android und Web mit und lässt sich per Sprache bedienen.
Kann ich Acto zusätzlich zu meinem CRM nutzen?
Ja. Acto läuft als Seitenleiste in Salesforce, Dynamics, SAP und Outlook und schreibt Besuchsberichte als Notizen und Aufgaben zurück ins CRM. Einige Großhändler nutzen Acto auch ganz ohne CRM.





